Stoßwellentherapie - Stoßwellen gegen Schmerzen

Was versteht man unter einer Schmerztherapie mit Stoßwellen?

In den vergangenen 20 Jahren hat sich die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) nach intensiven weltweiten Forschungsanstrengungen zur Therapiemethode der Wahl bei zahlreichen orthopädischen Erkrankungen einschließlich der plantaren Fasziitis, des Tennisellenbogens, der Kalkschulter und der Pseudogelenkbildung von langen Röhrenknochen entwickelt. Zuletzt hinzugekommen sind die Sehnenentzündungen von Achilles- und Patellasehne.

Wenn es mit konservativen Behandlungsmethoden nicht gelingt die für die Schmerzen ursächlichen Entzündung zum Abklingen zu bringen und so eine vollständige Heilung herbeizuführen, hat das meist zur Folge, dass die Schmerzen chronisch werden. Die daraus resultierenden Schmerzen in den Gelenken, Knochen und Sehnen behindern die Mobilität und machen sie oft sogar unmöglich. Zur Vermeidung von Operationen hat sich in dieser Situation die Stosswellentherapie als erfolgreiche und risikoarme Therapieform durchgesetzt.

Bei welchen Krankheiten ist eine Stoßwellentherapie sinnvoll?

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen und Untersuchungen kann die Stoßwellentherapie bei folgenden Krankheitsbildern mit Erfolg eingesetzt werden:

  • Kalkschulter oder Supraspinatus-Sehnensyndrom
  • Tennisellenbogen
  • Golferellenbogen
  • Fersensporn
  • verzögerte Knochenbruchheilung

Behandlungsverlauf

Es sind in der Regel drei bis fünf ambulante Behandlungen erforderlich.
Eine Behandlung dauert ca. 20-30 Minuten.
Der Abstand zwischen den Behandlungen beträgt 1 Woche.

Kosten

Die Behandlungskosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.
Bei den privaten Krankenkassen empfiehlt es sich, die Kostenübernahme vor Behandlungsbeginn abzuklären.